Michael Schleinkofer Trio

Filigran, differenziert, nuanciert und ausgereift sind nur einige  Attribute, die für das Michael Schleinkofer Trio stehen. Der mehr als zwei  Jahre währende Entwicklungsprozess des klassisch besetzten Klaviertrios begann, als in einer Erlanger Kneipe 1998 ein "steady gig" - eine Hausband  gesucht wurde.

Die persönliche Verständigung  zwischen den Beteiligten funktionierte sofort beim spontanen Sessionspiel und  das Michael Schleinkofer Trio wurde mit derzeit ca. 40 Auftritten pro Jahr zum  festen Bestandteil der Jazzszene Bayerns. Klassisch zwar die Besetzung,  klassisch aber keineswegs die Interpretationen. Die Abfolgen der Songs sind nur lose arrangiert, in Anlehnung an Bill Evans oder Keith Jarrett praktiziert man die flexible Gestaltung der Soli, löst sich von festen Strukturen und gibt dem  Programm so einen eigenen, offenen Charakter.

Das aufeinander Eingehen, das spontane Aufbauen von Spannungsbögen während des Songs und die musikalische Bandbreite der Solisten dokumentieren nicht nur einen modernen Anspruch an  Jazzimprovisation, sondern unterstreichen auch die außergewöhnliche Musikalität  und künstlerische Ausgereiftheit des Trios. Die Konzerte erhalten durch dieses,  an der Spontanität orientierte Konzept jedesmal eine andere Ausformung und  belegen so den sensitiven Anspruch der Band und die musikalische Intimität  zwischen den drei Einzelmusikern. Bei der Jazzinterpretation des Michael  Schleinkofer Trios ist Zuhören, nicht nur Anhören gefragt.

 

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